Nachrichten zum Thema Kommunales

09.05.2019 in Kommunales

Gemeinsam gestalten, und nicht Großstädte gegen den ländlichen Raum!

 

Die Visionen der Freien Wähler nehmen mittlerweile groteske Züge an.
Zuletzt wird gefordert, den Zuzug in die Großstädte Leipzig und Dresden zu beschränken, um somit angeblich den ländlichen Raum zu fördern.

Die vom Grundgesetz geregelte Freizügigkeit der Menschen schert die Freien Wähler dabei ebenso wenig, wie der eigene Anspruch für weniger Regeln und Bürokratie zu sorgen, und dies von einer Partei, die von sich behauptet, in der Mitte der Gesellschaft verankert zu sein. 
Erst kürzlich berichtete die LVZ, dass 30.000 Menschen mehr an Ihren Arbeitsplatz in Leipzig pendeln als andersherum und täglich werden neue Häuser im Landkreis fertiggestellt.
Fragt man sich denn gar nicht, warum so viele Menschen aus dem Umland nach Leipzig pendeln? Offensichtlich wohnen die meisten dieser Menschen ja gerne im ländlichen Raum, also in den zu stärkenden Regionen. Natürlich ist es wichtig, dass neue Familien auf die Dörfer und in kleinere Städte ziehen- auch hier muss dafür die Infrastruktur dringend angepasst werden: Kitaplätze in ausreichender Menge, Schulen, verbesserte Verkehrsanbindungen, schnelles Internet und vieles mehr, damit der ländliche Raum attraktiv bleibt. Auf diese Aufgaben sollten sich die Freien Wähler stürzen, statt weltfremde Forderungen aufzustellen.
Die Wahl eines Wohnortes nah bei der Familie ist oft auch der Tatsache geschuldet, dass die häusliche Pflege immer mehr an Bedeutung gewinnt und anders gar nicht mehr zu leisten ist. Wer also auch familiäre Strukturen stärken will, erreicht dies sicher nicht durch Zwang, sondern am besten mit guten Lebensbedingungen für alle Generationen und ausreichend Baumöglichkeiten auch in den kleinen Orten.
Jeder kann selbst bestimmen, wo er leben will, das ist gut so und das wird so bleiben. Es gibt eben Stadtmenschen und Landmenschen. 
Liebe FW, diese Art von Politik ist weder bürgerfreundlich noch für den Bürger erdacht, die Zeit solcher Zwangssysteme ist längst abgelaufen.

04.04.2019 in Kommunales

Unsere Kandidaten für die Stadtratswahl

 

Mit insgesamt zehn Kandidaten, die ganz unterschiedliche persönliche Erfahrungen und Hintergründe mitbringen und verteilt über die Stadt wohnen, ist unsere Liste ein Querschnitt der Bevölkerung. Es sind  „Menschen von nebenan“. So tritt aus Dürrweitzschen der 34-jährige Installateur Christian Hammer ebenso an der 48-jährige Kfz-Meister Thomas Schirm aus Nerchau.

Wir setzen auf Bürgerbeteiligung

Der neue Stadtrat soll unserer Meinung nach viel mehr als bisher gemeinsam mit den Bürgern darüber diskutieren, wie die Stadt sich in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden  soll.  Bürgerbeteiligung groß geschrieben! Der von Stadträten initiierte Beirat „Grimma2050“ sollte nach der Wahl daher unbedingt an den Start gehen.

Es stellen sich folgende Kandidaten zur Wahl:

  • Ivonne Müller (Vertriebsangestellte, 50)
  • Ingo C. Runge (Vertriebsleiter, 49)
  • Klaus Dieter Tschiche (Pensionist, 78)
  • Thomas Glaser (selbständiger Handwerker, 54)
  • Christian Hammer (Installateur, 34)
  • Peter Schäfer (Pensionist, 72)
  • Thomas Schirm (Kfz-Meister, 48)
  • Jenny Glaser (Stewardess, 47)
  • Jan Schönherr (Fernmeldetechniker, 43)
  • Manfred Löcher (Pensionist, 66)

Genauere Informationen folgen in Kürze- bleiben Sie gespannt.

Ihr OV der SPD Grimma

25.10.2018 in Kommunales

Doppelspitze im Ortsverein

 

Ivonne Müller und Ingo C. Runge wurden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt.

Mit 100% Zustimmung haben wir im SPD Ortsverein Grimma eine neue Satzung verabschiedet, die eine neue Struktur im Vorstand vorsieht. Der Vorsitz wird ab sofort zwischen einer weiblichen und einer männlichen Person geführt.

Gewählt wurden, ebenfalls mit 100% Unterstützung der anwesenden Mitglieder Ivonne Müller und Ingo C. Runge. Komplettiert wird der Vorstand durch den Kassenwart Christian Hammer und die Beisitzer Peter Schäfer und Martin Reichel. Auch diese erhielten das Vertrauen von 100% der Mitglieder vor Ort.

Wir brauchen mehr Frauen in der Politik, vor allem auch in der Kommune. Dafür braucht es Vorbilder, die sich engagieren und Verantwortung übernehmen. Mit der Einführung der Doppelspitze wollen wir zukünftig stärker auch weibliche Perspektiven in der Kommunalpolitik sichtbar machen. Gleichzeitig verteilen wir die Arbeit im Vorstand so auch auf mehrere Schultern; Jobsharing funktioniert in den allermeisten Betrieben, durchaus auch auf Führungsebenen. Wir wollen so auch ein Signal senden, dass die Beteiligung am politischen Geschehen kein Vollzeitjob sein muss, sondern jeder bei uns im Rahmen seiner ganz persönlichen Möglichkeiten willkommen ist.

Unser wichtigstes Ziel für das nächste Jahr ist, im Stadtrat wieder in Fraktionsstärke vertreten zu sein. Hierzu freuen wir uns auch über parteiunabhängige Kandidaten, die auf der Basis unserer Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, mit uns kandidieren wollen. Vor allem Frauen sind aktuell im Stadtrat deutlich unterrepräsentiert.

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