Sommerfest der Demokratie

Veröffentlicht am 16.08.2019 in Kommunales
 

Das „Sommerfest der Demokratie“, initiiert von der Partei „ Die Linke“ in Grimma,zusammen organisiert mit den Parteien SPD und den Gründen ist Geschichte.
Der Marktplatz nun wieder frei zugänglich und die Panikmache hat ein Ende.
Und trotzdem, wenn ich den  Abend Revue passieren lasse kommen auch mir so einige Gedanken in den Sinn.
Es war schön, bekannte Gesichter auf dem Markt zu sehen, Leute zu treffen, denen man eigentlich nicht zugetraut hätte, dass sie ihren Standpunkt öffentlich zeigen. Aber andererseits war ich auch enttäuscht von bekannten Gesichtern, die ich bei der Kundgebung der AfD gesehen habe.
Es darf jeder seine Meinung haben und diese auch vertreten, allerdings sollten sich alle, und ich meine wirklich alle, darüber im Klaren sein , dass es in Deutschland kein nächstes Deutsches Reich geben darf, wie zuletzt zwischen 1933 und 1945.
Und es macht mir Angst, wenn der einzige Grund , der immer wieder zuerst genannt wird, der Stop der Flüchtlingswelle nach Deutschland und die Ausländer in unserem Land sind.
Wo fangen wir da an? Bei den tschechischen Arbeitern, die hier in Deutschland für einen Mindestlohn schuften weil Deutsche es nicht mehr machen wollen? Oder bei den türkischen Imbissbetreibern, die uns den Döner schmackhaft machen? Schaut man sich um, so lieben viele Deutsche das Reisen in die Türkei oder andere Länder des Abendlandes. Dort ist es okay, weil man im Urlaub ist.
Aber haben wir vergessen, wie viele Deutschte im Ausland tätig sind und dort auch nur „Ausländer „ sind“.
Warum kanalisiert sich der deutsche Hass gerade hier?
Sicherlich muss sich deutlich etwas ändern in der Politiklandschaft. Aber so?
Wir reden immer von Meinungsfreiheit und doch gestatten wir sie uns kaum.
Wir reden vom demokratischen Miteinander und am Ende ist sich jeder selbst der Nächste.
Wir reden von Nächstenliebe und dann zahlen wir in der Altenpflege schlechte Löhne.
Wir reden von Fachkräftemangel und haben doch arge Defizite in der Erziehung und Bildung.
Aber auch hier muss sich jeder zuerst an die eigene Nase fassen und sich fragen, was könnte ich ändern?
Ich bin kein Verfechter von Gewalt und auch das Schreien von Parolen, gleich welcher Art finde ich befremdlich.
Angst sollte nicht dazu gehören, wenn wir uns in unserem Land bewegen.
Aber Sicherheit, friedliches Miteinander, gegenseitiger Respekt und Solidarität mit den Schwächeren sollte keine bloßen Worthüllen sein, sondern aktiv gelebt werden.
Und dafür würde ich wieder auf dem Markt stehen.
Ivonne Müller

 

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