Lügenpresse nein, aber Lückenpresse

Veröffentlicht am 17.11.2016 in Kommunales
 

Liebe Mitstreiter,

aus der Sonnabend LVZ vom 29.10.16 habt ihr entnommen, dass ich entsprechend unserer Aussprache im Stadtrat Stellung bezogen habe.
Der Bericht in der Zeitung ist jedoch durch Weglassen außerordentlich, bewusst oder unbewusst, geschönt. Es gibt eben Leute, die haben einen kurzen Draht ins Ohr der LVZ-Stenografen.

  • Bei der Aufzählung der inneren Faktoren (von mir benannt, von der LVZ nicht) hat man die wichtigen Dinge weggelassen: unzureichende Würdigung der Folgekosten bei Investitionsentscheidungen; fehlende oder unzureichende Bedarfs- und Nutzenanalyse unter Betrachtung strategischer Ziele; Erbringung von Leistungen mit einem unzureichenden Kostendeckungsbeitrag
  • Ich habe gesagt: “Es wird uns Stadträten und der Verwaltung ein Spiegel vorgehalten.“ Den zweiten Teil hat die LVZ weggelassen.
  • Die Aussage des OBM „Wir haben keine Fehler begangen. Wir haben alles richtig gemacht.“ hat man weggelassen. Diese mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik ist befremdlich.
  • Meine Bemerkung, man könne Frösche nicht beauftragen, den Sumpf, in dem sie leben, trocken zu legen bezogen auf die Analyse Personalentwicklung, wurde von der LVZ überhaupt nicht benannt, obwohl ich an dieser Stelle mir wieder einen mächtigen Rüffel des OBM zugezogen habe. Die Beigeordnete stellte dann die Sache auch „richtig“, indem sie eine Betrachtung von außerhalb grundsätzlich ablehnte. Da würde nur eine Schablone aufgelegt und ohne Wissen konkreter Situationen geurteilt. Im Übrigen sei man durchaus auf dem richtigem Wege.

Klaus-Dieter Tschiche

 

 

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