Dank an Georg Dornig

Veröffentlicht am 24.01.2012 in Ortsverein
 
"Ein Urgestein der Kommunalpolitik" - so titelte die LVZ. Lieber Georg, Wir danken
  • für das weit über das Normale hinausgehende Engagement für unsere Stadt
  • für die vielen Tipps und Hinweise, die Du uns aus einem schier unendlich großem kommunalen Wissen gegeben hast
  • für Deine Standfestigkeit in grundsätzlichen Fragen.
Wir wünschen uns, auch nach Deinem Ausscheiden aus dem Stadtrat in der einen oder anderen Frage Rat zu bekommen. Wir wünschen Dir vor allen Dingen Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit... Nachtrag: Lesen Sie zu der Mandatsrückgabe von Georg Dornig auch den nachfolgenden LVZ-Artikel. Mit einem Klick auf "mehr" gelangen Sie zu diesem Artikel.

Mandatsrückgabe

Warme Worte für scheidenden Stadtrat Dornig

Grimma. Stadträte von CDU und SPD haben die langjährige kommunalpolitische Arbeit von Georg Dornig sen. gewürdigt. Anlass war dessen offizielles Ausscheiden aus dem Stadtparlament. Nach der Rücktrittserklärung vor einem Monat (die LVZ berichtete), musste das Gremium der Mandatsrückgabe per Beschluss zustimmen. Das geschah auf der Stadtratssitzung am Donnerstagabend.
Klaus-Dieter Tschiche (SPD), bedauerte Dornigs Rückzug aus dem Stadtrat, "weil ich sein Wissen im kommunalen Bereich schätze und sein weit über das Normale hinausgehendes Engagement für die Stadt". Dornig sei in seinem Auftreten kompromisslos, bisweilen kauzig gewesen, was bei manchen Stadträten den Eindruck hinterließ, er sei nicht kompromissbereit gewesen. "Das gilt offenbar nicht für seine vielen Wähler." Tschiche und Horst Knoof (SPD), die mit Dornig eine Fraktionsgemeinschaft bildeten, wollen dessen Erfahrungen weiter nutzen, kündigte er an. Dornigs Rücktritt sollte laut Tschiche Anlass sein, zu mehr Gelassenheit zu finden: "Der Stadtrat, der eine andere Meinung hat, sollte nicht zum Buhmann gestempelt werden.
Malte Martin von der CDU würdigte Dornig als "Urgestein der Kommunalpolitik Grimmas und der Region", der viel bewegt habe. Mit Herz und Leidenschaft sei Dornig für Grimma eingetreten, "in einer Art und Weise, von der mancher von uns noch lernen kann", sagte Martin, der unter anderem von Dornig gelernt habe, dass es wichtig sei, miteinander zu reden, "auch nach der Sitzung des Stadtrates". In dem Zusammenhang sprach Malte Martin besorgt von einer Tendenz, die er im größer gewordenen Stadtrat ausmache: "Das kritische Begleiten der Verwaltung wird als Gegnerschaft verstanden." Für Dornigs Engagement gebühre ihm Dank, Respekt und Anerkennung, schloss der CDU-Stadtrat. Malte Martins Parteifreund Hubertus von Below hob vor allem Dornigs umfangreiches kommunalpolitisches Wissen hervor und sagte: "Nicht viele Stadträte können alle Ortsteile von Grimma aufzählen. Herrn Dornig hätte ich es zugetraut". Zudem habe der "bei wichtigen Themen nachhaltig Recht behalten", erinnerte von Below und forderte, "dass man ihm eine außerordentliche Würdigung zuteil werden lässt."
Auch Oberbürgermeister Matthias Berger dankte Dornig und nannte ihn den Stadtrat, der am längsten in der Kommunalpolitik aktiv war. Er sei oft eine Bereicherung der Diskussion gewesen und habe "manchen Impuls gesetzt". Georg Dornig selbst bekam von all den warmen Worten nichts mit. Er hatte schon im Vorfeld angekündigt, an seiner offiziell letzten Sitzung nicht teilzunehmen und hatte sich entschuldigen lassen.

LVZ-Artikel von André Neumann

 

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